Wer glaubt, Blasmusik müsse brav auf der Bank sitzen und im Gleichschritt marschieren, hat Jack Russel’s Halsbänd noch nie live gesehen. Die Band nennt ihren Stil New Crossover Brass, und sie macht aus Klassikern, Hits und Kultsongs ein frisches Gewand, das garantiert tanzbar ist. Dabei gilt auf der Bühne das ungeschriebene Gesetz, dass Stillstehen nicht erlaubt ist.
Jack Russel’s Halsbänd und ihre Besetzung
Zehn Musiker machen den Sound der Band aus, und das sind vier Trompeten, vier Posaunen, eine Tuba und ein Schlagzeug. Die Trompeten spielen Korbinian Böck (der auch das Management übernimmt), Lucas Zodel, Marius Schnell und Michael Buschle. An den Posaunen sind Benedikt Wieland, der auch singt, Alex Jauch, Simon Sträßle und Oliver Schwägli zu hören. Leon Schmid bläst die Tuba, und Dominik Sauter sitzt am Schlagzeug und schreibt die Arrangements. Dazu kommen ein Tontechniker, ein Backline-Techniker und ein Fotograf, und so stehen hinter der Band insgesamt zwölf Leute.
Crossover statt Klischee
Traditionelle Blasmusik gibt es bei Jack Russel’s Halsbänd nicht. Stattdessen mischen die Musiker Rock und Pop mit einer Prise Techno, und sie spielen Klassiker genauso wie eigene Songs. Maßgeschneiderte Arrangements und eine Menge Spielfreude sorgen für Festivalstimmung, ganz gleich ob die Band auf einem Stadtfest, im Club oder bei einer Firmenfeier steht. Dazu kommt ein Humor, den man auf Festivalseiten schon einmal als Brass-Comedy beschreibt.

Auf den großen Bühnen
Gezeigt hat die Band das bereits auf der Brass Wiesn und 2024 beim Woodstock der Blasmusik. Im selben Jahr rockte sie die EM-Fanzone in Stuttgart, und 2025 folgten unter anderem der Saisonstart bei der Brass X-Plosion in Schwieberdingen, die Brass Pool Party in Erding und das Pfingstmusikfest in Leimbach zum 100-jährigen Bestehen eines Musikvereins. Beim Sommerfest in Hiltensweiler hieß das Motto sogar Brass trifft Erdbeerbowle. 2026 stehen unter anderem das Brass im Gras in Ebenweiler und das Internationale Brass-Festival im Sauerland auf dem Programm.
Neue Songs und frische Arrangements
Auch im Studio ist die Band aktiv. Mit “Major Tom” hob sie 2024 ab, und im Februar 2026 erschien ihr neuester Release “Come on Eileen”, der inzwischen überall zu hören ist. Wir sind gespannt, welcher Klassiker als Nächster eine Brass-Behandlung bekommt, und wir tippen auf einen, bei dem man garantiert nicht stillstehen kann.
Mehr zu Jack Russel’s Halsbänd auf https://halsbaend.de
Redaktion Volksmusiknews

